"Es gibt gibt keinen ethischen Konsum im Kapitalismus“ ist ein ermüdendes Mem, von dem ich mir wünsche, dass es sterben würde. So oft wird dieser Slogan von den Roten benutzt, um diejenigen von uns zu verunglimpfen, die sich bemühen, Lebensentscheidungen zu treffen, die zur Schadensreduzierung in unseren Gemeinschaften und unserer natürlichen Umgebung beitragen."

Mit einem Vorwort von @foxx

schwarzerpfeil.de/2020/12/23/f

#ethischerkonsum #Kapitalismus #anarchie #kommunismus

@SchwarzerPfeil @foxx weiss nicht so genau was ich von der Polemik halten soll.

zum einen stehe ich zu diesem Satz, welcher halt sehr häufig in sehr beschissener Weise angewendet wird, zum anderen ist das was in dem Text beschrieben wird so weit weg von der Realität wie ich sie kenne dass ich ihn einfach nicht auf mich beziehen kann.

@kami_kadse @foxx Inwiefern wird dieser Satz denn in beschissener Satz verwendet, und welcher Einsatz wäre richtig?
Jüngstes Beispiel wäre wohl der Amazon-Boykott, bei welchem sich Leute beschwert haben, weil es 1. angeblich klassistisch sei und 2. es keine Rolle spielt ob man bei Amazon kauft oder nicht, weil es ja eh keine ethische(re) Alternative gäbe.

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@SchwarzerPfeil @kami_kadse @foxx
wenn man* armen oder disabled/behinderten Leuten vorwirft und sie dafür shamed bei Primark, Amazon und Co zu kaufen, ist das auch meistens klassistisch und ableistisch.
Habe shaming bisher nur sorum (außenstehend) erlebt.

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@luna
Um Shaming ging es nie, denn niemand kann zu 100% ethisch leben, nicht einmal der selbstversorgende Höhlenbewöhner. Die Person, die hier gerade schreibt, kennt das Dilemma (in 9köpfiger Armutsfamilie aufgewachsen, lebt nach heutigen Standards immer noch in Armut) und dennoch erkenne ich nicht Inwiefern ein Amazon-Boykott auch nur im entfernsten Sinne klassistisch sei.

@kami_kadse @foxx

@SchwarzerPfeil @kami_kadse @foxx
na es geht doch in diesem Text darum, dass Mneschen geshamed würden, die ethisch leben wollen mit der Aussage "es gibt keinen ethischen Konsum".
ICh habe das aber bisher immer andersherum erlebt. Nämlich dass arme oder disabled Menschen geshamed wurden für ihren Konsum bei Amzon, Primark und Co

@luna
Dieses Shaming gibt es aber definitiv auf beiden Seiten. Oder man sollte eher Angriff nennen. Die grünen und Individualististischen Anarchx erleben diese Angriffe seit Bookchin damit begonnen hat die anarchistische Bewegung zu spalten.

@kami_kadse @foxx

@SchwarzerPfeil @luna @foxx hier hätte ich gern mal die "beiden" "Seiten" definiert. weil so wie der Text es macht ist es eigentlich ne Strohpuppe wogegen er argumentiert

@kami_kadse Für diese Frage wäre wohl @foxx die geeignete Person um diese zu beantworten, nachdem sie dieses Essay vorgelegt hat und sich mit dieser Thematik am meisten beschäftigt hat.

@luna

@SchwarzerPfeil @kami_kadse @foxx
im Falle Amazon ist es meist ableistisch. Amazon ist einfach krass barrierefrei. billig, online bestellen, bis an die Haustür geliefert. Es gibt viele Leute, die sind auf sowas angewiesen.

Leute shamen fürs zu Primark gehen ist widerum meist klassistisch.

@SchwarzerPfeil @kami_kadse @foxx
wichtig: ich sage nicht, dass Amazon oder Primark gut sind. NAtürlich sind sie es nicht. Leute haben aber ihre Gründe. Und shaming habe ich bisher nur in diese Richtung gesehen,
Das hat mich auch bei fff geärgert zb.

@luna Verstehe ich absolut. Im Falle von Primark erkenne ich dieses Dilemma auch an mir selbst (Kleidung kommt zu 98% von C&A).

@kami_kadse @foxx

@wetker
ah, sorry, also shaming ist englisch für so in etwa "beschämen". also wem sagen, die Person solle sich schämen oder es durch Handlungen deutlich machen, das man* so denkt.

@luna so eine lächliche praxis :)) wie soll dass den gehen? Fährt man da bei shameing so nem prime wagen mit nem rad hinter her und geht mit an die tür und beleidigt die leute. Das is ja doch wie dieses aldi lidl ding oder mcdonald un bk.

@wetker man* macht zb ne aktion vor nem primark und sagt den leuten, die reingehen dass sie scheiße sind.

oder man* schreibt auf social media wie unethisch das sei..

usw usw

@luna lol als ob man die leute beleidigt die reingehen. Was sollen die denn sonst machen also vlt können nicht alle klauen (angst) . Und als ob die leute schlechten willen hätten was schlechtes zu erschaffen. Dann lieber versuchen alternativen zu stärken.

@wetker es geht nicht ums beleidigen. es geht ums beschämen.

Aber ich glaube wir meinen schon dasselbe. Genau ich finde nämlich solche Aktionen scheiße weil: wie du sagtst, was sollen die Leute mit wenig Geld denn machen?

Leider aber gibts diese Aktionen. FFF in Berlin hat das zb gemacht

Es ist kein Zufall, dass so Aktionen vor nem Primark anstatt vor nem Zara stattfinden (obwohl beide scheiße sind). Da schwingt Klassismus mit.

@luna ja diese leute ... Anstatt hass auf den staat und das privateigenthum zu haben welche unse natur mit gewalt in die hände weniger gegeben wird. Wird von diesen leuten die das system nicht als problem sehen sondern menschen welche in diesem leben. Hmmmmm

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